08.2026
Erzdiözese Köln macht sich weltweit für das Starkmacher Impact Revolving Fund-Modell stark
Bei den Plenarversammlungen von AMECEA (Ostafrika) und FABC (Asien) ging es Mitte Juli 2026 um nachhaltige, selbsttragende Finanzierung für die Kirche und damit auch um das Modell, das Starkmacher Impact gemeinsam mit der Erzdiözese Köln entwickelt.
Innerhalb weniger Tage im Juli 2026 stand das Thema nachhaltige, selbsttragende Finanzierung kirchlicher und gesellschaftlicher Projekte gleich zweimal im Zentrum großer internationaler Bischofstreffen, einmal in Nairobi, einmal in Jakarta. Beide Male war die Erzdiözese Köln vertreten, unser langjähriger Partner beim SMIRF-Modell.
Nairobi: AMECEA-Plenarversammlung,
19. - 26. Juli 2026
Bei der 21. Plenarversammlung der AMECEA (Association of Member Episcopal Conferences in Eastern Africa) an der Catholic University of Eastern Africa sprachen Yolanda Luna-Rasero und Dr. Angelika Schmähling von der Abteilung Weltkirche & Dialog der Erzdiözese Köln ausdrücklich über die Partnerschaft mit Starkmacher Impact. Sie hoben hervor, dass das zinslose revolvierende Finanzierungsmodell bereits Solarenergie- und andere einkommensschaffende Projekte in Kenia und Ruanda ermöglicht hat, und zeigten sich offen, es auf weitere Länder der AMECEA-Region auszuweiten – wie ACI Africa berichtete.
„Wir sind es zukünftigen Generationen schuldig, zusammenzuarbeiten, um umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen zu finden, die sowohl der Kirche als auch der Gesellschaft dienen“, so die beiden Projektkoordinatorinnen.
Jakarta: FABC-Plenarversammlung, 23. Juli 2026
Nur wenige Tage zuvor sprach Alessandro Chieregato, Referent für Asien und Ozeanien in der Abteilung Weltkirche & Dialog der Erzdiözese Köln, bei der 12. Plenarversammlung der Federation of Asian Bishops' Conferences (FABC) in Jakarta über den Wandel in der kirchlichen Förderpraxis: weg von der klassischen Finanzierung von Kirchenbauten, Seminaren und Bischöfresidenzen, hin zu Projekten, die auf finanzielle und gemeinschaftliche Nachhaltigkeit setzen, so der Bericht von Radio Veritas Asia. Chieregato warb in nahezu allen Einzelgesprächen mit den teilnehmenden Diözesen aktiv für genau ein solches Modell: einkommensschaffende Projekte mit revolvierender Rückzahlung. Ob daraus neue Projekte entstehen, wird sich zeigen.
Zwei Kontinente, eine Richtung
Ob explizit beim Namen genannt oder als grundsätzliche Haltung beschrieben: Beide Auftritte zeigen, wie sehr sich kirchliche Entwicklungsarbeit derzeit in Richtung selbsttragender, langfristig wirksamer Modelle bewegt. Für Starkmacher Impact ist das eine schöne Bestätigung und Ansporn, das SMIRF-Modell gemeinsam mit der Erzdiözese Köln in weitere Regionen zu tragen.
Quellen & weiterführende Links
• ACI Africa, 22.07.2026: Catholic Development Partners Renew Commitment to Supporting AMECEA's Synodal Journey with Young People
• Radio Veritas Asia (Zomi/Chin Service), 24.07.2026: Archdiocese of Cologne in FABC toh akizawpna khu Green, Self-Sustaining Project toh liensah sem
• Erzbistum Köln – Weltkirchliche Zusammenarbeit (Länderzuständigkeiten): erzbistum-koeln.de
Photo: Yolanda Luna-Rasero (left) and Dr. Angelika Schmähling (right) from the Department for Universal Church & Dialogue of the Archdiocese of Cologne during their address at AMECEA







